Start/Methodik

Wie eine Analyse bei uns abläuft

Transparent von Anfang an: klare Anforderungen, ein definierter Beobachtungszeitraum, bewertete Ergebnisse und ein Umsetzungsplan, der in Stufen funktioniert.

Erstgespräch und Zuschnitt

Wir klären die Fragestellung, den Umfang (welche Maschinen, welche Partitionen, welche Subsysteme) und welche Daten bei Ihnen bereits vorliegen. Ergebnis ist ein konkreter Vorschlag — kein Standardpaket.

Ergebnis: Zuschnitt, Datenanforderung, Zeitplan

Datenbereitstellung

Sie stellen die Betriebsdaten über einen zusammenhängenden Zeitraum bereit — als Richtwert zwei volle Monate, damit Monatsende, Wochenenden und Batch-Zyklen enthalten sind. Die Aufbereitung erfolgt ohne Agenten und ohne Eingriff in den laufenden Betrieb.

Der genaue Umfang wird im Erstgespräch festgelegt und schriftlich vereinbart

Import und Plausibilisierung

Die Daten werden importiert, verdichtet und auf Vollständigkeit geprüft: Lücken, Intervallwechsel, Maschinenwechsel, Auffälligkeiten. Was hier auffällt, klären wir, bevor wir daraus Aussagen ableiten.

Journalisierung über Prüfsummen, keine Doppelimporte

Auswertung von oben nach unten

Von der Maschine über die Partition bis zu Serviceklasse, Einzeljob und Transaktion. Zwei Monate als Übersicht, Detailtage im Intervallraster. Spitzen und geglättete Kurve immer gemeinsam — sonst ist Kostenwirkung nicht erkennbar.

Jede Auswertung erhält eine fachliche Bewertung, nicht nur ein Bild

Ergebnis-Workshop

Eine geführte Sitzung in drei Teilen: Grundlagen, damit alle Beteiligten dieselbe Sprache sprechen; Ihre Daten mit Bewertung; und der Empfehlungs- und Entscheidungsteil. Auf Wunsch auf Deutsch oder Englisch.

Zielgruppe: Systemtechnik, Betrieb, Einkauf und Leitung gemeinsam

Umsetzung in Stufen

Grenzwerte, Gewichte und Policy-Änderungen werden schrittweise angepasst, jede Stufe mit Messung danach. So bleibt jederzeit erkennbar, welche Änderung welche Wirkung hatte — und ein Rückschritt bleibt möglich.

Optional mit wiederkehrender Auswertung zur Wirkungskontrolle

Grundsätze

Woran wir uns halten

Kein Befund ohne Datenquelle

Zu jeder Aussage gehört, woraus sie abgeleitet ist. Sie sollen jede Zahl selbst nachvollziehen können — auch Jahre später.

Keine Empfehlung ohne Preis

Wer capped, akzeptiert Verzögerung. Wer Ziele verschärft, erzeugt Ressourcenumverteilung. Wir nennen die Gegenseite jeder Empfehlung.

Keine Zahl ohne Herkunft

Fremde Studien zitieren wir mit Quelle und Methodik. Wo wir eine Zahl nicht belegen können, nennen wir sie nicht — auch wenn sie gut klingen würde.

Ihre Daten bleiben Ihre Daten

Das Auswertungswerkzeug kann vollständig bei Ihnen laufen. Wo ein Auszug nötig ist, wird der Umfang vorab schriftlich festgelegt.

Voraussetzungen

Was wir von Ihnen brauchen

Betriebsdaten über einen zusammenhängenden Zeitraum

Als Richtwert zwei volle Monate. Welche Bestandteile im Einzelnen nötig sind, hängt von der Fragestellung ab und wird vorab festgelegt.

Die aktive WLM-Servicedefinition

Damit Ziele und Klassifizierung im Klartext vorliegen und nicht aus den Messwerten erraten werden müssen.

Bei Bedarf: Sicht in die Subsysteme

Transaktionsmonitore, Datenbanken oder Java-Umgebungen — nur, wenn die Fragestellung dorthin reicht.

Für ein Audit: Berechtigungsbestand und Protokolldaten

Bereitstellung über die Bordmittel des Systems; der genaue Umfang wird vorab abgestimmt.

Eine Auswertungsumgebung

Entweder bei Ihnen im Haus — dafür genügt ein einfacher Server mit PHP und einer relationalen Datenbank — oder bei uns auf Basis eines abgestimmten Auszugs.

Passt das zu Ihrer Fragestellung?

Im Erstgespräch klären wir Umfang, Datenlage und Zeitplan — unverbindlich und ohne Vorbereitung Ihrerseits.